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Islamisierung

Der Islam wird seit einiger Zeit radikaler, gewalttätiger. Die öffentliche religiös-politische Proklamation durch islamische Bauten wie Minarette wecken vielerorts Unbehagen. Der Islam fordert Unterwerfung unter Allah. Minarette sind Mittel und Symbole für diese Forderung. Das lehnt die EDU ab. Rede von EDU-Kantonsrat Stefan Dollenmeier
Zur PI 112/06 «Bauverbot von Minaretten»

Verehrtes Präsidium, geschätzte Kolleginnen und Kollegen

Der vorgesehene Bau eines Minaretts hat im Kanton Solothurn grosse Widerstände heraufbeschworen. Es geht nicht an, dass in unserem christlichen Land ein Symbol des moslemischen Glaubens errichtet wird, so wird argumentiert.
Auch die EDU beobachtet die zunehmende Islamisierung unseres Landes mit grosser Sorge. Dabei geht es wohlgemerkt nicht um die Menschen dieses Glaubens an sich, sondern um die potentiellen Gefahren, die von der Lehre Mohammeds ausgehen.
Sie wissen alle um die Aufrufe zur Gewalt gegen uns, die „Nichtgläubigen“, die im Koran niedergeschrieben sind. Sie stehen unter anderem in Sure 2, 193:
Und kämpf gegen sie (die Ungläubigen), bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!

Und noch krasser in Sure 9, 5:
Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden (also z.B. die Christen), wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! – Wenn sie sich aber bekehren (unter Druck ihrem Glauben absagen), das Gebet verrichten („Allah ist gross und Mohammed sein Prophet“) und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben.

Die „Rechtgläubigen“ Moslems werden dazu aufgerufen, die „Ungläubigen“ mit Gewalt zum Islam zu bekehren; wenn es nicht anders geht, sie sogar umzubringen!
Nur selten – oft gar nicht – distanziert sich der aufgeklärte Islam von solchen Aussagen. Darum verwundert es nicht, dass fundamentalistische Strömungen an Einfluss gewinnen, die genau diese Forderungen neu erheben.

Ich erinnere Sie an die Krawalle und Gewalttätigkeiten rund um den Karikaturenstreit vom letzten Winter. An einer Demonstration junger Moslems in London diesen Sommer waren folgende Sprüche zu hören bzw. zu lesen:

- Der Islam wird die Welt beherrschen!
- Europa ist ein Krebsgeschwür und der Islam die Antwort.
- Zur Hölle mit der Freiheit!
- Köpft die, die den Islam beleidigen!
- Europa, du wirst bezahlen!
- Schlachtet die, die den Islam verspotten!

Ich habe aus keinem moslemischen Land gehört, dass man sich offiziell von solchen Aussagen distanzieren würde.

Denken Sie an die verhinderten Anschläge durch junge radikale Moslems in Deutschland und England im Juli und August 06 und all die ausgeführten Anschläge in New York, Madrid, London usw.

All dies macht Angst, dass auch bei uns solche Terrorakte geschehen könnten. Auch bei uns fällt auf, dass männliche Jugendliche aus dem moslemischen Kulturbereich vermehrt gewaltbereit sind. Diese Angst, diese Beobachtungen führen nun eben im Falle des Minarettbaus zu Ablehnung diesem Vorhaben gegenüber.

Es stellt sich allerdings hier die Frage, ob ein Bauverbot für Minarette die angezeigte Lösung ist.
Einer ideologischen und terroristischen Gefahr kann man nicht mit Verboten begegnen! Dem islamischen Aufruf zur Gewalt müssen wir den christlichen Aufruf zur Liebe entgegen halten. Der Diskriminierung der Frau halten wir entgegen, dass vor Gott beide Geschlechter gleich wertvoll sind. Dem Anspruch des Islams, die Welt beherrschen zu wollen, müssen wir entgegenhalten, dass das Reich Gottes überall auf der Welt in uns Christen existiert und nicht mit politischen oder gar kriegerischen Mitteln erreicht werden kann. (Da distanziere ich mich von all jenen Christen, die meinten, mit Kreuzzügen und Eroberungen das Christentum mit Gewalt verbreiten zu müssen.)

Auch wenn ein Bauverbot von Minaretten nicht des Problems Lösung ist, stimme ich heute dieser PI zu. Mein Ja bedeutet, dass die moslemische Frage ernst genommen werden muss. Die Bevölkerung erwartet vom Parlament und der Regierung Massnahmen gegen die islamische Gefahr.
Brüten Sie in der Kommission darüber, wie Sie diesen begründeten Ängsten begegnen wollen!

2. Votum, auch als Entgegnung...

Werte Anwesende
Glauben Sie ja nicht, lieber Herr Feldmann, die Moslems würden sich auf den Bau von Minaretten beschränken! Gemäss Lexikon ist ein Minarett „ein Turm einer Moschee, von dem aus der Muezzin fünfmal am Tage zum Gebet ruft“.
Wer von Ihnen schon in einer moslemischen Stadt übernachtet hat, ist frühmorgens vom scheppernden Ruf des Muezzins geweckt worden. Wollen Sie das bei uns auch zulassen, Herr Feldmann?
Anders als bei uns der neutrale Klang der Kirchenglocken verkündet der Muezzin eine klare Botschaft. Neben vielen Glaubensbekenntnissen behauptet er jeden Morgen: „Es gibt nur einen Gott!“ Das glauben wir Christen zwar auch; aber wir glauben an den liebenden, vergebenden Gott der Bibel und nicht an Allah, der seine Anhänger durch Mohammed zur Gewalt und Diskriminierung von Andersgläubigen oder von Frauen aufruft.
Warum also sollten wir den Bau von Minaretten bewilligen? Glauben Sie etwa, dass wir Christen in arabischen Ländern Gegenrecht erhalten würden?

Dazu eine wahre Begebenheit aus Südamerika: Als Muslime den Bürgermeister einer argentinischen Stadt fragten, ob sie eine Moschee bauen könnten, antwortete dieser: „Problemlos, wenn wir auch in Mekka eine Kirche bauen dürfen!“ Als die Muslime erklärten, dass dies unmöglich sei, weil Christen, die in die heilige Zone in Mekka kämen, ermordet würden, meinte der Magistrat lakonisch: „Gut, wenn das der Islam ist, wollen wir keine Moschee in unserer Stadt.“ – und wir keine Minarette im Kanton Zürich!

Zürich, 4. 9. 2006
Stefan Dollenmeier, EDU, Rüti