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Verzweiflung

ZUR EHRE GOTTES

Am 6. 3. 2004 hatte ich einen Traum:

Ich befand mich mitten in einem reissenden Fluss, der mich unaufhaltsam mit sich riss. Grosse Wellen haben mich umspült, konnten mich aber nie so hinunter drücken, dass ich nicht wieder auftauchte. An keinem Stein habe ich mich gestossen und nichts hat mich geschmerzt. Ich konnte mir selber aber nicht mehr helfen hatte aber keine Angst, denn ich wusste Gott ist mit mir. Am Ufer standen Menschen die versuchten mich zu retten, aber alle mühe war umsonst. Und dann hatten diese Menschen plötzlich einen Ring in den Händen und alle wussten dieser Ring gehört dem Georges, jetzt ist er ertrunken. Was niemand sah war: dass es mich irgendwann aus diesem Fluss herauskatapultiert hat, ans sichere Ufer, und dort lag ich dann eine lange Zeit. Und dann plötzlich stand ich fröhlich und unverletzt wieder vor all diesen Menschen und diese haben mich ganz verwundert angeschaut, denn sie haben gedacht ich sei ertrunken und gestorben.

Zwei Monate später am 31. 5. 2004 nach einer Konferenz hat der Herr mir eine Offenbarung in mein Herz gegeben. Diese Offenbarung hat mir Kraft gegeben um gegen die Ungerechtigkeiten die schon seit einiger Zeit an meiner Arbeitsstelle vorhanden waren auszuharren und mich weiter für die Gerechtigkeit einzusetzen.
Im Februar 2006 wurde meine Arbeitsstelle definitiv gekündigt, alle meine Bemühungen gegen die Kündigung vorzugehen waren erfolglos, beim Stadtrat, Bezirksrat, Verwaltungsgericht überall musste ich Niederlagen einstecken und verdauen.
Ich konnte meinen Himmlischen Vater nicht verstehen warum ER die Kündigung nicht verhindert hat ..... als folge davon war ich mehr als zwei Jahre arbeitslos und musste zu guter letzt noch ein halbes Jahr vom Sozialamt leben bis ich eine neue Arbeitsstelle gefunden hatte. Neue Schulden, keine Pensionskasseneinzahlungen mehr durch den Verlust der Arbeitsstelle. Viele neue Kämpfe die zum Gericht führten, wieder verloren, andere Kämpfe wieder verloren, ich war am Verzweifeln und wusste nicht mehr weiter. Die Gemeinde in der ich tätig war habe ich in der Zwischenzeit wegen diversen Uneinigkeiten ebenfalls verlassen, wurde dadurch erneut verletzt und Enttäuscht. Auch durch Freunde und die eigenen Kinder habe ich schwere Enttäuschungen, Verleumdungen und Verletzungen erdulden müssen, den Traum habe ich in der Zwischenzeit vergessen, ich wurde wütend, habe Sünden wie: Hurerei, Perversion, Pornographie, Sadomaso, Masturbation, Betrug, Tattoos, Piercings, böse Zunge, Fäkaliensprache und Morddrohungen begangen von denen ich dachte das würde ich nie tun, zusehends wurde ich wütender auf mich selber da ich es nicht verstehen konnte, den Tag an dem ich geboren wurde habe ich verflucht, die Bitterkeit in meinem Herzen wurde immer grösser und von Tag zu Tag wurde ich Verzweifelter.
Dann irgendwann im Herbst 2011 hat mir eine Schwester in Christo ein Buch von Ana Méndez Ferrell geschickt: Orte der Gefangenschaft, weil sie dachte das könne mir helfen. Im Oktober 2012 nach den Ferien hatte ich endlich die Kraft um in diesem Buch zu lesen ..... Es war als würde mich eine unsichtbare Hand an meinem Haarschopf packen und aus all diesem Schlamassel herausziehen, da war er wieder: der Friede, die Freude, die Lust am Herrn, keine Verzweiflung mehr nur noch eine riesige Freude. Ich war so begeistert dass ich mir noch andere Bücher von Ana Méndez Ferrell gekauft habe: unter anderem Iniquität; auch beim lesen in diesem Buch sind mir die Augen aufgetan worden, endlich nach jahrelangem suchen und fragen an den Herrn wurde mir die Wurzel von allem Übel aufgezeigt.

Heute weis ich auch dass mein Himmlischer Vater aus Gnade und Erbarmen die Kündigung nicht rückgängig gemacht hat, er wollte nicht, dass ich als sein Sohn (Ring zum Zeichen der Sohnschaft) weiter mit Dreck und Schlamm (Verleumdungen und Lügen) durch meine ehemaligen Vorgesetzten beworfen werde, ER hat mich vor weiterem Übel bewahrt. Halleluja Preis dem HERRN.

Ps. 40,3-4

Er hat mich heraufgeholt aus der Grube des Verderbens, aus Schlick und Schlamm; und er hat meine Füsse auf Felsen gestellt, meine Schritte fest gemacht. Und in meinen Mund hat er ein neues Lied gelegt, einen Lobgesang auf unseren Gott.
Viele werden es sehen und sich fürchten und auf den HERRN vertrauen.

Amen

Georges Schrepfer

November 2012