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Schmerz weg

ZUR EHRE GOTTES

Im Sommer 1998 war meine Tochter Stefania, sie war damals gerade vier Jahre alt, bei mir übers Wochenende zu Besuch.
Gemeinsam haben wir auf dem Kinderspielplatz gespielt. Da hat es einen Sandhaufen, Schaukelpferde, einen Kletterturm und vieles mehr. Sie kletterte zuoberst auf den Holzturm auf eine Plattform, der eingezäunt ist durch ein Geländer. Und ich rannte um den Turm herum, so haben wir "fangis" gespielt.
So haben wir eine weile gespielt, dann sah ich wie sie mit dem Rücken zur Treppe stand und ich wollte gerade auf sie zu rennen, nein sagt mir etwas das ist zu gefährlich sie könnte einen Schritt nach hinten machen und dabei die Treppe herunter stürzen. Kaum ausgedacht und schon passiert es. Ein entsetzlicher Schrei und meine Tochter stürzt rückwärts drei bis vier Meter die Treppe herunter. Dabei muss sie das Schienbein angeschlagen haben, denn sie hat es schreiend angefasst und ständig nach der Mutter geschrien.
Sofort bin ich zu ihr hingerannt, habe versucht sie zu trösten und sie in die Arme genommen. Aber alles schien nichts zu nützen, immer noch hat sie geschrien, als wäre sie bei lebendigem Leib aufgespiesst worden. Dann habe ich sie vom Boden aufgehoben und nach Hause getragen und auf das Bett hingelegt. Ich fing an zu überlegen welche schmerzstillende Salbe ich ihr auftragen könnte, kam aber nicht dazu denn sie schrie immer noch fürchterlich. In einer tiefen Verzweiflung, weil ich ihr nicht helfen konnte, begann ich unter Tränen zu rufen: Jesus, Jesus bitte heile sie ich weis dass du es kannst, bitte Jesus heile sie.
Und dann in einem Augenblick: Papi du kannst aufhören zu beten es tut nicht mehr weh; hops und runter vom Bett ging sie ins Wohnzimmer. Ich stand da und konnte im ersten Moment überhaupt nicht begreifen was geschehen ist.


Meine über alles geliebte Tochter Stefania, als sie vier Jahre alt war.

Halleluja, preis dem HERRN. Ich habe es erlebt, Jesus lebt.

Amen

Georges Schrepfer

8. März 2004