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David - Goliath

ZUR EHRE GOTTES

Im November 2002 habe ich mich entschlossen, bis hierher und nicht weiter.
Die ungerechten Zustände in unserem Betrieb sind nicht mehr auszuhalten. Das Feriensystem, die neuen Dienstpläne und die Vorgehensweise einiger Vorgesetzten ist moderne Sklaverei und kann nicht mehr geduldet werden.
So habe ich dem Direktor einen Brief geschrieben und Ihn darin aufgefordert diese Dinge zu ändern.
Am 19. November 2002 hat mich der Direktor zu einer Aussprache eingeladen. Bei diesem Gespräch versuchte ich ihn mehrmals auf das Biblische Beispiel des Hirten hinzuweisen und ihm zu vermitteln, wenn er dies verstehen würde, bekämen die Mitarbeiter die nötige Wertschätzung und der Betrieb würde aufblühen. Aber er lachte mich dabei mehrmals aus.

Zu Hause auf meinem Gebetshügel habe ich dann gebetet:
So wie sie den HERRN verworfen haben, so hat auch der HERR Sie als Direktor verworfen und es wird ein anderer kommen mit dem Herzen eines Davids der weis wie man seine Schafe weidet.

Diverse Versprechen der Vorgesetzten wurden nicht eingehalten, dafür hat der Druck stets zugenommen. Und da hat der Heilige Geist mir eine Geschichte gezeigt, die ich dann am 29. August 2003 dem Stadtrat weitergeleitet habe, mit dem Titel: Pilzvergiftung


Antwort des Stadtrates:

Ich denke ich habe die Doppeldeutigkeit verstanden.

Ein neuer Gruppenleiter wurde eingesetzt, der aber wie die anderen sehr herrisch und erniedrigend mit mir und den anderen Mitarbeitern umgeht. Auch gab es diverse Änderungen mit dehnen ich nicht einverstanden war, da sie zu Lasten der Mitarbeiter gehen anstelle des Betriebes. Dagegen habe ich mich zur Wehr gesetzt und dafür eine Mahnung erhalten wo man mir mit der Kündigung drohte.
Dem nächst höheren Vorgesetzten schrieb ich dann einen "saftigen Brief", wo ich Ihn auch der Lüge und des Wortbruches bezichtigte. (kann beides schriftlich Beweisen) Seine Antwort darauf: eine zweite Mahnung, wegen meines Verhaltens diesem Vorgesetzten gegenüber. Und wieder wurde mit der Kündigung gedroht, aber es hat nie eine Aussprache mit Ihm gegeben, um dieses Problem zu schlichten oder eine gemeinsame Lösung zu finden.

Am 13. Januar 2005 habe ich dann beim Stadtrat eine Beschwerde gegen diese Herren Vorgesetzten eingereicht betreffend: Mangelnde Personalführung.
Am 27. Februar 2005 gab mir der HERR durch einen Traum eine Verheissung: Psalm 27,2 dreimal wurde dieser mir zugerufen!!!
Wenn Übeltäter mir nahen, mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde, so sind sie es, die straucheln und fallen.
Am 23. März 2005 hat dann ein Gespräch mit dem Stadtrat stattgefunden. Seine Antwort: Es gibt keinen Grund um Ihnen zu kündigen.
Am 7. Juni 2005 bekam ich von meinem Gruppenleiter ein schreiben mit der Ankündigung: Wir haben gegen dich die Kündigung eingereicht.

Am 13. Juni 2005 habe ich dem Direktor einen Brief geschrieben und Stellung genommen zur Kündigungseinleitung.
Am 30. Juni 2005 hat der stellvertretende Direktor die Kündigung bestätigt, hat aber keine Stellung zu meinem Brief genommen. Morgen am 1. Juli werde ich den Brief mit Rekurs gegen die Verfügung des stellvertretenden Direktors beim Stadtrat einreichen.
In der Zwischenzeit nehme ich alle diese Vorgesetzten und gehe mit ihnen zum Thron Gottes.....: Vater schau alle diese Herren und Damen hindern mich das zu tun was DU mir aufgetragen hast: Den Garten zu kultivieren, eine Ruhestätte zu bauen für meine Mitarbeiter, .... Bitte hilf mir .... Danke Vater.
Und jetzt bin ich gespannt was geschieht .......... !!!!!!!!!!!!!

Heute morgen am 3. August habe ich in der 20minuten-Zeitung gelesen; Zitat:
VBZ-Direktor Thomas Portmann gestorben
Thomas Portmann ist tot. Der Direktor der Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) starb am Montag 49-jährig an den Folgen eines Hirntumors.
Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder.
Portmann war seit Anfang März 2000 VBZ-Direktor. Nach einer klassischen Bahnausbildung bei der SBB war er dort in führenden Positionen tätig. So war er Leiter des Zürcher Hauptbahnhofs und Chef der Division Personenverkehr.
Der VBZ-Direktor litt seit Anfang 2004 an einem Hirntumor, wie der Zürcher Stadtrat Andres Türler auf Anfrage der sda sagte. Nachdem die ersten beiden Operationen gut verlaufen waren, sei er felsenfest davon überzeugt gewesen, dass Portmann auch nach der dritten Operation im Mai 2005 wieder gesund werde. «Deshalb kam sein Tod trotz allem überraschend.»

Seit Mai werden die VBZ interimistisch von Vizedirektor Beat Cagienard geführt. Der Finanzchef übernimmt diese Leitung, bis die Nachfolge für Thomas Portmann definitiv geregelt ist.

Gebet:
Vater ich bitte DICH um Gnade für das Leben von Herrn Portmann, denn es steht geschrieben: Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen.
Psalm 103, 4

Danke Vater

Heute morgen am 12. Oktober habe ich vom Stadtrat die Antwort bekommen: Rekurs abgewiesen, Kündigung des stellvertretenden Direktors bestätigt.
Somit hat auch Stadtrat Türler seine mir gegebene Antwort widerrufen. Es wird weiterhin mit allen Mitteln versucht die Lügen der Herren Vorgesetzten zu decken und unter den Teppich zu kehren.
Morgen am 13. Oktober werde ich einen Rekurs beim Bezirksrat Zürich einreichen.
Gestern morgen am 28. Februar 2006 habe ich vom Bezirksrat die Antwort bekommen: Rekurs abgewiesen, Kündigung des Stadtrates bestätigt.
Weder der Stadtrat noch der Bezirksrat bemängelt die Vorgehensweise und die Lügen des betreffenden Vorgesetzten, im Gegenteil es wird in Zweifel gezogen, ob ich die Wahrheit sage.
Heute werde ich bei der nächsten Instanz, dem Verwaltungsgericht von Zürich einen Rekurs gegen den Beschluss des Bezirksrates einreichen.
Durch einen Telefonanruf meines Gruppenleiters wurde mir mitgeteilt: Du musst morgen nicht mehr zur Arbeit kommen, es wird ab sofort auch keinen Lohn mehr ausbezahlt, somit wurde ich von einer Minute zur nächsten Arbeitslos.
Am 7. April bekam ich die Antwort vom Verwaltungsgericht: Rekurs abgewiesen, wegen einem Formfehler. Es ist wirklich traurig, dass auf diese weise die Gerechtigkeit nicht mehr zum Zuge kommen kann.
Jetzt bleibt mir nur noch etwas: in Geduld ausharren bis die Verheissung von Jesus eintrifft und meinen Feinden vergeben, damit mein verletztes Herz zur Ruhe kommen kann. Denn eines ist Gewiss; seine Verheissungen werden erfüllt werden zu seiner Zeit, denn ER ist das Wort und die Wahrheit.

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus.
1. Kor. 15,57

Amen

Georges Schrepfer

8. April 2006